34. Thermikpokal des Modellflugsportverein Giengen e. V.

-Wanderpokal nach Stechen wieder in Nürnberger Hand-

 

Am vergangenen Sonntag (07.07.) konnte der Modellflugsportverein Giengen (MSV)

seinen Thermikpokal für vorbildähnliche Segelflugmodelle zum 34. Mal veranstalten.

Bei am Vormittag zunächst noch gewittrigem Wetter konnte der 1. Vorstand, Karl-Heinz Brannath, wieder einige Modellflugpiloten aus dem Süddeutschen Raum und aus dem MSV auf dem Fluggelände im Taubentäle begrüßen. Gegen 11.00 Uhr brachten die Schleppmaschinen die ersten Segelflugmodelle auf die Ausgangshöhe von 300 m. Anschließend begaben sich die Modellflugpiloten per Funkfernsteuerung selbständig auf die Suche nach thermischen Aufwinden mit ihren vorbildähnlichen Segelflugmodellen mit Spannweiten bis 6 Metern. Beim Thermikpokal mussten die Teilnehmer 3 Wertungsflüge mit mindestens 30 Minuten Flugzeit und einer anschließenden Ziellandung in einem markierten Wertungsfeld absolvieren. Im ersten Wertungsdurchgang konnten fast alle Teilnehmer die geforderte Flugzeit erreichen. Bei wechselhaftem teils sonnigem Wetter und etwas böigem Seitenwind im 2. und 3. Wertungsdurchgang wurden die Bedingungen allerdings schwieriger. Somit musste von den Piloten um jede Sekunde Flugzeit gekämpft werden, also um jeden Wertungspunkt. Die anschließende Ziellandung innerhalb des Wertungsfeldes ergab zusätzlich 200 Wertungspunkte. Nach dem 3. Durchgang lagen Ralph Mittelbach und Gerald Reischl punktgleich auf Platz mit jeweils 6.000 Punkten. Die Entscheidung brachte dann in einem abschließenden Stechen die Ziellandung auf einem Landestrich. Das Stechen entschied der seitliche Abstand der Rumpfspitze nach der Landung vom Landestrich. Mit 10 cm weniger Abstand sicherte sich Ralph Mittelbach aus Nürnberg –er startet für den MV Freystadt-Neumarkt- den 1. Platz und konnte damit bereits zum 6. Mal den Wanderpokal mit ins heimische Wohnzimmer nehmen. Platz 2 belegte Gerald Reischl aus Giengen-Hohenmemmingen vom MSV vor Karl Vallant aus Günzburg. Den Sieg in der Zweckmodellklasse, also Segelflugmodelle ohne manntragende Vorbilder, holte sich Lars Hofmann aus Alling vor Wilhelm Niethammer aus Berglen. Karl-Heinz Brannath dankte zum Abschluss des Thermikpokals den Piloten der Schleppmaschinen Wolf-Eberhard Roth und Walter Grupp und allen Helfern.

 

 

Text: Rolf Haselmaier

35. Thermikpokal des Modellflugsportverein Giengen e. V.

 

Am 17. Juli konnte der Modellflugsportverein Giengen (MSV) nach Corona bedingter Pause wieder den Thermikpokal für vorbildähnliche Segelflugmodelle zum 35. Mal veranstalten. Bei strahlendem Sonnenschein konnte der 1. Vorstand, Karl-Heinz Brannath, einige Modellflugpiloten aus dem Süddeutschen Raum und vom MSV auf dem Fluggelände im Taubentäle begrüßen. Gegen 10:30Uhr brachten die Schleppmaschinen die ersten Segelflugmodelle auf die Ausgangshöhe von 300 m. Anschließend begannen die Modellflugpiloten mittels Funkfernsteuerung die Suche nach thermischen Aufwinden mit ihren Segelflugmodellen mit Spannweiten zwischen 5 und 6 Metern. Beim Thermikpokal müssen die Teilnehmer 3 Wertungsflüge mit mindestens jeweils 30 Minuten Flugzeit und einer anschließenden Ziellandung in einem markierten Wertungsfeld absolvieren. Im ersten Wertungsdurchgang erreichten nicht alle Teilnehmer diese geforderte Flugzeit. Im 2. und 3. Wertungsdurchgang wurden die thermischen Bedingungen allerdings deutlich besser. Besonders im letzten Wertungsdurchgang wurden von allen Teilnehmern die 30 Minuten Flugzeit aufgrund großflächiger Aufwinde problemlos erreicht. Die Flughöhen lagen teilweise bei über 500 m. Die anschließenden Ziellandungen mit zusätzlich 200 Wertungspunkten sorgten somit für die Entscheidung. Den 1. Platz in der Klasse der vorbildähnlichen Segelflugmodelle erreichte Josef Wagner aus dem Schwäbischen Todtenweis (MF Inchenhofen). Er konnte den Wanderpokal somit für 1 Jahr mit nach Hause nehmen. Platz 2 und 3 erreichten Ralph Mittelbach (MV Freystadt-Neumarkt) und Hans-Joachim Bosch vom MSV Giengen. Den Sieg in der Zweckmodellklasse, also Segelflugmodelle ohne manntragende Vorbilder, holte sich Lars Hofmann aus Grafrath (FMSG Alling) vor Uwe Schwach vom MSV Giengen. Karl-Heinz Brannath dankte zum Abschluss des Thermikpokals den Piloten der Schleppmaschinen Stefan Hartberger und Bernhard Skarke und allen Helfern.

 

Text u. Fotos: Rolf Haselmaier